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Versand

Der Versandplatz ist der Ort, an dem gepickte Aufträge verpackt und mit Label rausgehen. Der Ablauf ist auf Scannen ausgelegt: Pickliste greifen, Auftrag scannen, Artikel scannen — das Label erstellt Flowkom selbst.

Zugriff: Nur Packer und Administratoren kommen auf den Versandbereich.

Ohne Lagerplatzverwaltung geht es schneller über Praxis: 300 Bestellungen am Tag — der komplette Tagesversand über den Stapeldruck.

Die vier Bereiche

BereichWofür
VersandVerpacken und versenden
VersandhistorieWas ist rausgegangen — suchbar nach Auftragsnummer, Kunde oder Tracking
EtikettenAlle erzeugten Labels, zum Nachdrucken und Herunterladen
VersandfehlerFehlgeschlagene Label-Käufe, nach Carrier filterbar

Der Ablauf

Schritt 1: Pickliste wählen

Der Versand arbeitet pro Pickliste. Du wählst eine abgeschlossene Pickliste aus der Liste — oder scannst sie direkt:

  • Pickliste — Barcode PL-…
  • Kommissionierwagen — Barcode WGN-…, Flowkom öffnet die zugehörige offene Pickliste

Nutzen mehrere offene Picklisten denselben Wagen, öffnet Flowkom die älteste und sagt dir, wie viele es sind.

Der Fortschritt steht immer im Blick: „3 von 12 versendet”.

Schritt 2: Auftrag aufrufen

Scanne Auftragsnummer, SKU oder EAN. Flowkom sucht innerhalb der geöffneten Pickliste und startet die Verpackung.

Findet der Scan nichts, liegt es fast immer daran, dass der Auftrag nicht in dieser Pickliste ist oder dort noch nicht als gepickt gilt.

Kollegen kommen sich nicht in die Quere. Ein Auftrag in Arbeit wird für andere gesperrt. Über Nächster Auftrag bekommst du automatisch den nächsten freien zugeteilt — meldet Flowkom „Kein freier Auftrag mehr”, ist alles versendet oder bei Kolleginnen in Arbeit.

Schritt 3: Artikel scannen

Scanne die Artikel in den Karton. Flowkom zählt mit und zeigt, was noch fehlt. Ein Fehlgriff lässt sich mit letzten Scan entfernen korrigieren, im Zweifel setzt du alle Scans zurück.

Sind alle Artikel gescannt, erstellt Flowkom automatisch das Versandlabel — ohne weiteren Klick.

One-Scan-Aufträge (ein Artikel, Menge 1) erkennt Flowkom und versendet sie direkt nach dem Auftragsscan. Der häufigste Fall braucht damit genau einen Scan.

Schritt 4: Was danach herauskommt

Je nach Auftrag und Versandart erzeugt Flowkom:

  • Versandlabel — geht direkt an die zugewiesene Workstation, sonst als PDF
  • Lieferschein — wenn im Picklisten-Profil so eingestellt, siehe Picklisten-Profile
  • Zoll- bzw. Exportdokument — bei Sendungen außerhalb der EU. Dafür braucht jeder Artikel Gewicht, Preis und eine Zolltarifnummer, über 1.000 € Warenwert mit 8 Ziffern; fehlt etwas, fragt Flowkom es vor dem Etikett ab und speichert es am Artikel. Ein Sammelpaket deklariert die Artikel aller Aufträge darin; Versandkosten- und Verpackungsartikel ohne Lagerführung gehören nicht dazu.

Blockiert dein Browser das PDF-Fenster, speichert Flowkom die Datei stattdessen als Download — das ist kein Fehlschlag. Alle Dokumente bleiben zusätzlich unter Etiketten und im Auftrag abrufbar.


Versandart ändern

Die vorgeschlagene Versandart lässt sich im Verpackungsdialog vor dem Label-Kauf ändern — etwa wenn das Paket doch größer ausfällt. Welche Versandarten zur Auswahl stehen, richtest du unter Versandarten ein.

Mehrere Pakete

Passt ein Auftrag nicht in ein Paket — etwa vier Kissen 80×80 —, teilst du ihn direkt beim Versand auf. Dafür muss im Picklisten-Profil der Schalter „Auf mehrere Pakete aufteilen” an sein.

  1. Im Verpackungsdialog steht neben der Versandart „+ Paket”. Ein Klick macht zwei Pakete daraus, mit + und − stellst du bis zu zehn ein.
  2. Wähle die Zahl vor dem letzten Scan — sobald alle Artikel gescannt sind, versendet Flowkom.
  3. Der Knopf heißt dann „Jetzt versenden · 2 Labels”. Flowkom kauft je Paket ein eigenes DHL-Label und druckt alle nacheinander (oder öffnet sie als PDF).

Gut zu wissen:

  • Gewicht: Die Ware wird gleichmäßig auf die Pakete verteilt, die Versandverpackung zählt je Paket voll. Jedes Paket verbraucht eine Verpackung derselben Art.
  • Nur DHL innerhalb der EU. Bei Hermes, Deutscher Post und Sendungen mit Zoll erscheint die Auswahl nicht.
  • Sendungsnummern: Der Marktplatz bekommt die erste; Shopify auf Wunsch auch die weiteren (Einstellung der Shopify-Anbindung). Alle stehen in der Versandhistorie des Auftrags.
  • Fehlt ein Paket, etwa weil DHL gerade nicht erreichbar war, ist der Auftrag trotzdem versendet. Die Meldung nennt das fehlende Paket — hole es im Auftrag über „+ Etikett” nach. Flowkom kauft nie von selbst ein zweites Mal.
  • Stapeldruck: Im Kopf jeder Artikelgruppe steht ebenfalls „+ Paket”; die Wahl gilt für alle Aufträge der Gruppe.
  • Versandfehler: Auch beim erneuten Versuch aus dem Tab Versandfehler kannst du die Zahl der Pakete wählen (siehe dort).

Drucker und Workstation

Labels gehen an den Drucker der ausgewählten Workstation. Ist keine zugewiesen, öffnet Flowkom das Label stattdessen als PDF — ein Hinweis sagt dir das. Einrichtung unter Drucker & Workstations.

Sammelpakete

Gehören mehrere Aufträge in ein Paket, versendest du sie über den führenden Auftrag. Scannst du einen der anderen, weist Flowkom darauf hin, statt ein zweites Label zu kaufen.


Etiketten

Der Tab Etiketten listet alle erzeugten Labels mit Auftragsnummer, Carrier, Versandart, Trackingnummer und Erstellungsdatum. Die Trackingnummer lässt sich mit einem Klick kopieren, nach Carrier kannst du filtern.

Pro Sendung stehen zur Verfügung:

  • Label direkt drucken — an die Workstation
  • Label herunterladen — als PDF
  • Exportdokument drucken / herunterladen — sofern eines erzeugt wurde

Über die Label-Aktionen gibt es außerdem Label nachdrucken, Zusätzliches Label (zweites Paket zum selben Auftrag) und Retourenlabel.

Steht dort „Kein Label gespeichert”, wurde für diese Sendung nie eines erzeugt — etwa bei einer Versandart ohne Label (Selbstabholung) oder weil der Kauf fehlgeschlagen ist. Dann hilft der Tab Versandfehler.

Versandfehler

Schlägt ein Label-Kauf beim Carrier fehl, landet der Vorgang hier — mit dem Grund, den der Dienstleister gemeldet hat. Du kannst nach Carrier filtern und erledigte Einträge löschen.

Wichtig: Ein Fehler heißt nicht automatisch, dass deine Zugangsdaten falsch sind. Antwortet DHL, die Deutsche Post oder Hermes mit einem Server-Fehler, ist das in aller Regel eine Störung beim Dienstleister — dann hilft nur abwarten und erneut versuchen. Flowkom kauft Labels bewusst nicht automatisch neu, damit du kein Porto doppelt bezahlst.

Eine häufige Ursache mit klarer Lösung sind unvollständige Empfängeradressen — Hausnummer fehlt, PLZ passt nicht zum Ort. Die Meldung des Carriers steht im Fehlereintrag.

Erneut versuchen: Klappe den Eintrag auf, korrigiere bei Bedarf die Adresse und klicke „Speichern & Erneut versuchen” bzw. „Korrigieren & Erneut versenden”. Bei DHL innerhalb der EU steht links daneben „+ Paket” — so teilst du den Auftrag auch hier auf mehrere Pakete auf. Hattest du beim Versand schon mehrere Pakete gewählt, ist diese Zahl vorbelegt; mit − gehst du zurück auf ein Paket.

Versandhistorie

Alles, was rausgegangen ist — durchsuchbar nach Auftragsnummer, Kunde oder Tracking. Von hier lässt sich jedes Label nachdrucken, etwa wenn ein Paket im Lager liegen geblieben ist.

Häufige Fragen

„Kein gepickter Auftrag mit dieser Nummer gefunden.” Der Auftrag gehört nicht zu dieser Pickliste oder ist dort noch nicht gepickt. Prüfe unter Picklisten, in welcher Liste er steckt.

Kann ich ohne Pickliste versenden? Der Versandplatz arbeitet pro Pickliste. Für hohe Stückzahlen ohne Lagerplatzverwaltung ist Praxis: 300 Bestellungen am Tag der passendere Weg.

Das Label kam nicht aus dem Drucker. Prüfe, ob die richtige Workstation gewählt ist und ob ihr ein Drucker zugewiesen wurde — siehe Drucker & Workstations. Ohne Zuweisung öffnet Flowkom das PDF, statt zu drucken.

„Versendet — kein Label-PDF vorhanden.” Der Auftrag gilt als versendet, die Versandart erzeugt aber kein Label. Bei Selbstabholung ist das korrekt.

Ich habe versehentlich zweimal versendet. Das zweite Label steht unter Etiketten. Stornieren musst du es beim Carrier — Flowkom kauft Labels, storniert sie aber nicht selbst.

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