Skip to Content

DHL einrichten

Verbinde deinen DHL-Geschäftskundenaccount, damit Flowkom Versandlabels direkt kaufen kann. Zu finden unter Einstellungen → Integrationen → DHL.

Wo du sie findest: Unter Einstellungen → Integrationen erscheint die Karte DHL, sobald etwas eingerichtet ist — mit dem Stand Verbunden, Fehler (letzter Test fehlgeschlagen) oder Einrichten (noch nie getestet). Ist noch nichts hinterlegt, findest du sie über Integration hinzufügen in der Gruppe Versand; der Klick auf die Karte führt direkt hierher.

Welche DHL-Produkte du im Alltag anbietest, legst du unter Versandarten fest. Diese Seite behandelt nur die Verbindung.

Voraussetzungen

Zugangsdaten

FeldWas einzutragen ist
API-BenutzernameDein Geschäftskundenversand-API-Benutzername, Format 2222222222_01
API-PasswortDas zugehörige Passwort aus dem Entwicklerportal
Abrechnungsnummer (EKP)Deine 10-stellige DHL-Kundennummer
TeilnahmenummerOptional, nur bei speziellen DHL-Produkten

API-Zugangsdaten sind nicht dieselben wie dein Portal-Login. Der API-Benutzername endet auf _01 oder ähnlich und stammt aus dem Entwicklerbereich — nicht die Adresse, mit der du dich im Geschäftskundenportal anmeldest. Das ist der häufigste Grund für einen fehlgeschlagenen Verbindungstest.

Gespeicherte Passwörter zeigt Flowkom nicht erneut an — das Feld bleibt leer und behält den gespeicherten Wert, solange du nichts einträgst.

Absenderadresse

Die Adresse, die als Absender auf dem Label steht. Sie kommt aus dem Workspace, lässt sich hier aber gezielt überschreiben.

Unterstützt sind unter anderem Deutschland, Österreich, Frankreich, Niederlande und das Vereinigte Königreich.

Die Feldlängen sind DHL-Vorgaben, keine Schikane. Straße, Ort und Name haben harte Obergrenzen. Wird ein Feld zu lang, weist DHL die Sendung ab — Flowkom begrenzt deshalb schon bei der Eingabe.

EORI-Nummer

Für Sendungen außerhalb der EU. Ohne EORI-Nummer bleiben Zollsendungen hängen.

E-Mail des Empfängers an DHL

Mit der E-Mail-Adresse des Empfängers kündigt DHL das Paket per E-Mail an. Flowkom schickt sie nur mit, wenn du es je Verkaufskanal-Konto einschaltest. Ab Werk ist es aus.

Der Schalter E-Mail des Empfängers an DHL übermitteln steht beim jeweiligen Konto unter Einstellungen → Integrationen im Bereich PII & Datenschutz (in der alten Ansicht weiter unten auf der Seite des Kontos). Es gibt ihn für Shopify, Amazon, eBay, Kaufland und Otto. Hast du zwei Konten desselben Kanals, schaltest du jedes für sich.

Die Weitergabe braucht die Einwilligung deiner Käufer. So verlangen es DHL und die deutschen Datenschutzbehörden. Schalte den Schalter nur für ein Konto ein, bei dem die Einwilligung vorliegt, etwa über eine Checkbox im Bestellablauf deines Shops. Auf Marktplätzen wie Amazon und eBay kannst du keine Einwilligung einholen. Frag im Zweifel deinen Datenschutzbeauftragten.

Ist der Schalter an, gilt:

  • Jedes neue DHL-Etikett eines Auftrags aus diesem Konto trägt die E-Mail des Kunden, auch Zusatzlabels. Bereits gekaufte Etiketten ändern sich nicht.
  • Bei Sendungen an eine Packstation geht keine E-Mail mit, dort sieht DHL kein Feld dafür vor. Bei einer Postfiliale geht sie zusätzlich zur Postnummer mit.
  • Flowkom lässt Adressen weg, die DHL ablehnen könnte (ungültige Form, Umlaute, mehr als 80 Zeichen), und Sammeladressen wie no-reply@…. Das Etikett entsteht dann ohne E-Mail, der Versand scheitert daran nie.
  • Amazon und Kaufland geben statt der echten Adresse nur eine Weiterleitungsadresse des Marktplatzes weiter. Ob DHL-Benachrichtigungen darüber ankommen, entscheidet der Marktplatz.
  • Aufträge ohne Verkaufskanal, etwa manuell angelegte, gehen immer ohne E-Mail an DHL.

Umschalten darf, wer das Recht Konten verbinden und Zugangsdaten hat. Alle anderen sehen nur, ob die E-Mail an DHL geht. Jede Änderung steht mit altem und neuem Wert im Audit-Log.

Verbindung testen

Verbindung testen prüft die Zugangsdaten direkt gegen die DHL-API. Erst wenn dort „DHL-Verbindung erfolgreich getestet!” steht, ist die Einrichtung fertig.

Versandfehler

Die Karte zeigt offene Versandfehler mit Zeitpunkt, betroffenem Auftrag und der Fehlermeldung von DHL.

Ein Fehler heißt nicht automatisch, dass deine Zugangsdaten falsch sind. Antwortet DHL mit einem Serverfehler (5xx), ist das in aller Regel eine Störung bei DHL — dann hilft nur abwarten und erneut versuchen.

Flowkom kauft Labels bewusst nicht automatisch neu. Ein automatischer Wiederholungsversuch könnte dasselbe Label zweimal kaufen und damit Porto doppelt abbuchen. Der erneute Versuch bleibt deshalb dein Klick.

Eine häufige Ursache mit klarer Lösung sind unvollständige Empfängeradressen — fehlende Hausnummer, PLZ passt nicht zum Ort. Was DHL bemängelt, steht im Fehlereintrag.

Die Meldung „Adresse prüfen” in der Oberfläche kann irreführen. Sie erscheint auch dann, wenn die eigentliche Ursache eine andere ist. Lies immer den vollständigen Fehlertext unter Letzte Fehler anzeigen, bevor du an der Adresse suchst.

Häufige Fragen

Der Verbindungstest schlägt fehl, die Daten stimmen aber. Prüfe zuerst, ob du wirklich die API-Zugangsdaten verwendest und nicht den Portal-Login. Danach: Ist der API-Zugang im Geschäftskundenportal für dein Konto freigeschaltet?

Ich habe mehrere Abrechnungsnummern. Hinterlegt wird eine EKP. Unterschiedliche Produkte steuerst du über die Teilnahmenummer und die Versandarten.

Kann ich ein Label bei DHL stornieren? Nicht aus Flowkom heraus. Flowkom kauft Labels, storniert sie aber nicht — das läuft über DHL.

Brauche ich für die Deutsche Post separate Zugangsdaten? Nur die Portokasse. Der DHL-API-Zugang wird mitgenutzt — siehe Deutsche Post.

Geht die E-Mail meiner Kunden an DHL? Nur bei den Verkaufskanal-Konten, bei denen du es eingeschaltet hast — siehe E-Mail des Empfängers an DHL. Ab Werk ist es bei jedem Konto aus.

Gibt Flowkom die E-Mail auch an Hermes oder die Deutsche Post weiter? Nein. Der Schalter gilt nur für DHL.

Wo sehe ich gekaufte Labels? Im Versand unter Etiketten, mit Trackingnummer und Nachdruck-Möglichkeit.

Last updated on