Geschätzte Amazon-Bestellungen
Amazon gibt eine neue Bestellung oft erst nach Stunden frei. Solange sie bei Amazon „ausstehend“ ist, nennt Amazon keinen Preis, und Flowkom übernimmt sie noch nicht als Auftrag. Bei FBA dauert das im Mittel rund 15 Stunden, manchmal zwei Tage. Ohne Schätzung wären „Heute“ und „Gestern“ im Profitbutler deshalb deutlich zu niedrig.
Flowkom rechnet diese Bestellungen darum geschätzt mit, bis der echte Auftrag da ist.
Woran du die Schätzung erkennst
Unter dem Umsatz der Kacheln und in der Kanal-Aufschlüsselung steht dann zum Beispiel „davon 84,03 € geschätzt“ — netto, wie die Hauptzahl. Fährst du mit der Maus darüber, siehst du:
- wie viele Bestellungen bei Amazon noch offen sind,
- den geschätzten Umsatz netto und brutto,
- wie viele offene Positionen keinen bekannten Preis haben.
Ist nichts offen, erscheint kein Hinweis.
Wie geschätzt wird
- Erfasst werden Bestellungen, die bei Amazon noch nicht versendet und nicht storniert sind. Flowkom fragt das alle 30 Minuten je Amazon-Konto ab. Käuferdaten liest Flowkom dabei nicht.
- Preis: der Preis der letzten Bestellung derselben SKU auf demselben Marktplatz aus den letzten 90 Tagen, damit auch in derselben Währung. Ein Rabatt jener Bestellung wird nicht übernommen.
- Kosten: wie bei jedem Auftrag aus deinen Einstellungen — Einstandspreis, Provision, FBA-Gebühr, Werbung, Verpackung und bei Versand durch dich die Standard-Versandart des Artikels. Der Gewinn enthält die Schätzung also mit.
- Ohne Preis: Gab es in den letzten 90 Tagen keine Bestellung dieser SKU auf dem Marktplatz, oder ist die SKU keinem Artikel zugeordnet, rechnet Flowkom die Position nicht, nennt aber ihre Zahl.
Wann die Schätzung verschwindet
Sobald Amazon die Bestellung freigibt und Flowkom den Auftrag importiert, zählt nur noch der echte Auftrag mit seinem echten Preis. Die Schätzung fällt dann von selbst weg. Was nach 14 Tagen noch offen ist, löscht Flowkom.
Erfasst werden nur die Versandarten, deren Auftragsimport im Amazon-Konto eingeschaltet ist (FBA bzw. Versand durch Verkäufer). Ohne Import käme der Auftrag nie an, und die Schätzung bliebe stehen.
Wo nie geschätzt wird
Geschätzt wird nur für heute und gestern, in der Übersicht des Profitbutlers: Kacheln, Kanal-Aufschlüsselung, Diagramm und Regionen. Ein Zeitraum wie „7 Tage“ oder „Dieser Monat“ enthält die Schätzung für diese beiden Tage mit; ab vorgestern zählen nur echte Aufträge. Nie geschätzt wird:
- in den gespeicherten Tageswerten,
- in der BWA, mit Artikelfilter und in der Rechnungsansicht,
- in Belegen, Bestand, Versand und im DATEV-Export.
Rechte
Die Schätzung sieht, wer den Profitbutler ansehen darf.