Produktion einrichten
Unter Einstellungen → Produktion schaltest du das Modul ein und legst fest, wo produziert wird und was ein Stück kostet. Die Seite dürfen Administratoren ändern.
Produktion verwenden
Der Schalter Produktion verwenden blendet Menüpunkt, Bereich „Zusammensetzung” am Artikel und die Aufträge ein. Ausschalten blendet alles wieder aus — die Daten bleiben erhalten, Zusammensetzungen und Aufträge sind nach dem Einschalten wieder da.
Stationen
Eine Station ist ein Arbeitsplatz aus Einstellungen → Drucker & Arbeitsplätze mit dem Häkchen Station. Neue Arbeitsplätze legst du dort an; hier setzt du nur Häkchen und Stundensatz.
| Spalte | Bedeutung |
|---|---|
| Station | Häkchen: an diesem Arbeitsplatz wird produziert. Nur Stationen stehen bei Zusammensetzung und Auftrag zur Wahl. |
| Stundensatz | Euro je Stunde für die Arbeitskosten. Ohne Stundensatz rechnet Flowkom für diese Station keine Arbeit. |
| Geräte | Die Drucker des Arbeitsplatzes — der Etikettendrucker druckt die Produktionsetiketten. |
Kosten
Der Einstandspreis eines produzierten Stücks setzt sich zusammen aus:
- Material — die tatsächlich verbrauchten Mengen zum Einstandspreis des Materials (FIFO, wie beim Wareneingang), Schwund eingeschlossen.
- Arbeit (Schalter Arbeitskosten einrechnen) — die an der Station gemessene Zeit seit der letzten Meldung × Stundensatz der Station; ohne gemessene Zeit Soll-Zeit je Stück × Stückzahl × Stundensatz. Ausschuss kostet dieselbe Zeit.
- Gemeinkostenzuschlag — Prozent auf Material und Arbeit, etwa für Strom und Miete.
Die Summe geteilt durch die guten Stück ist der Einstandspreis — der Ausschuss steckt darin. Wie Flowkom damit weiterrechnet, steht unter Einstandspreis & FIFO.
Übergabefach
Für Artikel, die bei Bestellung gefertigt werden: Lager und Lagerplatz, auf den Fertig melden die Ware bucht und von dem die Pickliste sie nimmt. Das Fach muss ein aktiver, nicht gesperrter Platz in einem eigenen Lager sein (kein FBA). Ohne Fach entstehen keine Produktionsaufträge aus Kundenaufträgen, und die Kanäle bekommen 0 — Flowkom meldet das.
Charge und Etikett
Mit Produktionscharge vergeben bekommt jede Fertigmeldung mit guten Stück eine Charge. Das Format baust du aus festen Zeichen und Platzhaltern:
| Platzhalter | Wird zu |
|---|---|
JJJJ / JJ | Jahr (2026 / 26) |
MM, TT | Monat, Tag |
N, NNNN | laufende Nummer, mit so vielen Stellen wie N |
Beispiel: FW-JJJJ-NNNN → FW-2026-0931. Enthält das Format ein Jahr, beginnt die Nummer jedes Jahr bei 1. Das Beispiel neben dem Feld zeigt, wie eine Charge aussieht. Eine gedruckte Charge ändert sich nicht, wenn du das Format später änderst.
Herstellerangaben fürs Etikett (Name, Anschrift, E-Mail oder Webseite, GPSR) kommen aus den Firmendaten. Fehlt etwas, nennt die Seite das Feld und führt dorthin.
Material am Artikel
Material legst du als Artikel mit dem Zustand Material an. Es unterscheidet sich von der Handelsware so:
- Einheit: Stück, Gramm, Milliliter oder Zentimeter. Ab 1.000 zeigt Flowkom kg, l oder m. Mengenfelder nehmen kg, l oder m („2,5”) oder die Menge mit Einheit („1040 g”); gespeichert wird in Gramm, Milliliter oder Zentimeter. Das gilt auch für Mindestbestand und Mindestbestellmenge, Preise stehen je kg, l oder m. Massenbearbeitung und Daten-Hub rechnen genauso.
- Nie verkauft: Material erscheint nicht in Kanälen, Lister, Bestandsabgleich oder Preis-Cockpit.
- Darf ins Minus: Wurde mehr verbraucht als eingebucht, meldet Flowkom „Material unter null”; nach dem nächsten Wareneingang erledigt sich die Meldung.
- Ein Artikel mit Varianten oder Bundle-Komponenten kann kein Material sein.